Geheimtreffen zwischen Soros & Gentiloni

Letzte Woche war der Milliardär und Investor George Soros in Rom. Im Palazzo Chigi traf er sich im Geheimen mit dem Ministerpräsidenten Italiens, Paolo Gentiloni.  Das bietet viele Spekulationen, unter anderem weil er im Verdacht steht  sich in politischen Geschehnissen einzumischen und Krisen zu finanzieren. Unter anderem wird ihm vorgeworfen Schuld an der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 zu sein, hinzu kommen die Ermittlungen italienischer Staatsanwälte gegen Soros: Die offenbar von ihm finanzierten "NGO's" ( Organisationen die sich mit der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer befassen) sollen nicht eigennützig handeln, sondern für Geld Flüchtlinge in die EU schleusen. 

 

Die Opposition Italiens ist geschockt, darunter auch der Chef der italienischen Protestpartei "Fünf-Sterne-Bewegung" (M5S), Beppe Grillo, der in seinem Blog auf das Geheimtreffen aufmerksam macht und scharfe Kritik ausübt. "Dieses Treffen dient kaum dem Wohle der Italiener", sagte er. Als Beweis erinnerte er an die Währungsspekulationen des Milliardärs im Jahr 1992 gegen die Italienische Lira:

 

"Präsident Gentiloni, worüber haben Sie mit Soros gesprochen? Hat der Milliardär Sie gewarnt, dass eine weitere Spekulation in Sicht ist? (…) Beschwerte er sich über die Untersuchung des Staatsanwalts Zuccaro bezüglich der NGOs, die als 'Mittelmeer-Taxi' fungieren und von ihm selbst mit Millionen von Dollars finanziert werden? Hat er Sie gebeten, diese Ermittlungen zu blockieren? Und auf der anderen Seite – haben Sie den Schaden, der Italien vor 25 Jahren zugefügt wurde, in Betracht gezogen? Haben Sie die Aktivitäten der vom ihm finanzierten NGOs im Mittelmeer berücksichtigt?"

 

Auch andere Oppositionelle nahmen zum Soros-Besuch Stellung. Elvira Savino (Forza Italia) kündigte an: „Ich werde Premierminister Gentiloni im Parlament über die Hintergründe zum Besuch im Palazzo Chigi befragen“.

Politiker Matteo Salvini (Lega Nord) kritisierte das Treffen ebenfalls scharf: „Für Soros muss Italien hohe Priorität besitzen“.

 

Weshalb sich Soros und Gentiloni im Geheimen trafen bleibt dennoch ungeklärt.

 

 

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