5 beispiellose archäologische Entdeckungen von der sie wahrscheinlich nie was gehört haben

Dank der neusten Technologien gelingt es Forschern und Archäologen in den letzten Jahren immer wieder neue Entdeckungen zu machen, die bisher unbemerkt blieben. Durch Röntgen-Untersuchungen (Myonen-Radiografie). Wärme-Scanner sowie 3-D Rekonstruktionen gelingt Ihnen ein neuer Einblick in antiken Bauwerken was der Mensch mit dem bloßen Auge nicht sehen kann.

1. Forscher finden Anomalien in der Cheops-Pyramide

Zwei Wochen lang haben Forscher die Pyramide mit der neusten Technologie untersucht und eine große Entdeckung gemacht. Mit Infrarot-Geräten untersuchten die Wissenschaftler der "Scan Pyramids Mission" die Pyramiden mit dem Ziel, noch unbekannte innere Strukturen zu entdecken. Bei allen fand man neue Entdeckungen, doch die Cheops-Pyramide wies im Gegenteil zu den anderen deutliche Temperaturunterschiede auf. Ein Temperaturunterschied zwischen 0,1 bis 0,5 Grad ist normal für zwei nebeneinanderliegenden Steinen bei den Pyramiden von Gizeh. In der untersten Schicht der Cheops-Pyramide waren es jedoch ganze 6 Grad. Die Wissenschaftler vermuten dort noch unbekannte Kammern entdeckt zu haben.

2. Neue Entdeckung in Kambodscha

Im Dschungel von Kambodscha, nahe Angkor Wat, fand man eine riesige versunkene Stadt, die die Geschichte Südostasiens umschreiben könnte. Mit modernster Laser-Technologie fand man nahe des Tempelbezirks in Angkor Wat 8 riesige Türme die unter der Erde begraben waren. Forscher vermuten mehrere Großstädte im Dschungel gefunden zu haben.  Dazu flog der australische Forscher Dr. Damian Evans mit einem Hubschrauber und richtete den Laserstrahl auf den Waldboden, um unentdeckte Strukturen abbilden zu können. "Es könnte sich hierbei um ein Netzwerk aus 900 bis 1400 Jahre alten Städten handeln" - sagte der Forscher. Da man aufgrund der neuen Entdeckungen davon ausgeht, dass die Khmer-Zivilisation zu ihrer Blütezeit im 12. Jahrhundert das größte Reich der Erde war, müsste die Geschichte Asiens neu geschrieben werden.

3.Stonehenge-Monument stand ursprünglich in Wales

Das Institut für Archäologie des University Colleges in London haben eine halbe Millionen Knochenreste  untersucht, die im Stonehenge entdeckt wurden. Dabei fanden sie raus, dass ein Fünftel von Ihnen aus dem Westen Großbritanniens stammt, vermutlich aus Wales. Vorher fanden Forscher den Ursprungsort der Dolerit-Steine: Ebenfalls in Wales. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es vor 5000 Jahren eine Wanderbewegung von Westen nach Osten gab und die Waliser mit den Steinen symbolisch ihre Vorfahren mitnahmen. Die Stonehenge-Monumente waren eine Grabstätte für die Einwohner dieser Gegend.

Eine Kultur, fokussiert auf den Tod der Vorfahren

 "Je mehr wir über die steinzeitliche Gesellschaft erfahren, desto mehr wird klar, dass die Kultur und Religion der Menschen damals auf den Tod der Vorfahren fokussiert war", sagt der weltberühmte Archäologe Mike Parker Pearson. Einige der untersuchten Knochen könnten sogar von mitgebrachten Vorfahren stammen. Bei den meisten handele es sich um verbrannte Fragmente. Mehrere Hundert Menschen waren demnach in Stonehenge beigesetzt.

Warum die Menschen aus Wales nach Wiltshire zogen, bleibt allerdings unklar. Pearson glaubt, dass Stonehenge errichtet wurde, um verfeindete Kriegsstämme zusammenzuführen. Nachdem es das Monument in Wiltshire gab, finden sich in der Zeit vor 5000 Jahren kaum mehr archäologische Hinweise auf Kriege in der Gegend.

Als nächstes wollen die Forscher nun in Wales nach dem Ort suchen, an dem Stonehenge laut ihrer Theorie als erstes errichtet worden war.

4. 8.000 Jahre alte Zeichen in Kazahkhstan entdeckt

Im Turgai-Gebirge von Kazakhstand fand man Erdzeichen in riesiger Größe. Die NASA entdeckte und fotografierte diese Bilder:


Wie kann es sein, dass eine 8.000 (!) Jahre alte Zivilisation etwas "Zeichnen" kann, dass wir heute nur durch die NASA in 700 km höhe entdecken können? Einige sehen darin den Zweck, Sonnenbewegungen nachzubilden, andere denken es sei für rituelle Zwecke oder religiösen Ursprungs. Vielleicht aber auch beides, denn vor 8.000 Jahren herrschten die Naturreligionen. Oder steckt da noch mehr dahinter?

5. Sagenumwobene "Weiße Stadt" in Honduras entdeckt.

Die Legende von der "Stadt des Affengotts" ist in und um die Länder Honduras jahrhundertelang bekannt: Indiander, die sich im Regenwald des heutigen Honduras vor den spanischen Konquistadoren versteckt haben, bauten eine Stadt die laut Legende nach von weißen Mauern umgeben sein soll. Niemand soll jemals aus dieser Stadt zurückgekehrt sein.  Den Namen "Stadt des Affengotts" bekam die Stadt, weil eine gigantische Statue eines Affengotts gestanden haben soll. Die größte Entdeckung der Forscher bei dem Fund dieser Stadt war demnach der Kopf einer riesigen Statue aus einem Mischwesen: Halb Mensch - Halb Jaguar. Man fand auch Artefakte, die auf 1000 - 1400 Jahre nach Christus datiert wurden. Forscher gehen nun davon aus, dass sie auf die Überreste einer unbekannten und untergegangen Zivilisation gestoßen sind. 

 

 

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